„…Markus Lanz noch heute Hannelore Kraft ein unmoralisches Co-Moderations-Angebot macht?“
Eingereicht von Torben Rosenbohm
Ein kleines Stück Papier für ein Unternehmen, aber ein Beben für eine ganze Branche. Nett, aber bestimmt teilt die „Abteilung Kundenbindung“ der Deutschen Bahn den Inhabern einer Journalisten-Bahncard mit, dass der Rabatt von 50 Prozent zum 15. April diesen Jahres auslaufe. Begründung: Die „gesellschaftliche Sicht der Dinge wandelt sich.“ Stimmt. Es wird genauer hingeguckt, in Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Daher ist es konsequent, eine Vorzugsbehandlung abzuschaffen, über die viele Kollegen, auch der Autor dieser Zeilen, nicht viel nachgedacht haben, sondern als selbstverständlich hingenommen.
Talkshow-Leaks
Die interne ARD-Talkkoordinierungs-Webseite zeigt, wie die Redaktionen um Themen und Gäste kämpfen. V.i.S.d.P. veröffentlich exklusiv Screenshots daraus
Als die ARD beschloss, an fünf Abendenden hintereinander Talkshows auszustrahlen, stellten sich grundsätzliche, aber auch sehr praktische Fragen: wie zu verhindern sei, dass die Talker sich gegenseitig Themen und Gäste wegschnappten. Also richtete man eine interne Seite ein, mit deren Hilfe seitdem all die Konkurrenz, die Eitelkeit und die Kreativität und deren Mangel in Bahnen gelenkt wird. Stattdessen war am Mittwoch eine interredaktionelle Aussprache bei Chefredakteur Thomas Baumann vonnöten.
Exklusiv zeigt V.i.S.d.P. Screenshots der ARD-internen Gäste-Koordinierungs-Seite. Die Beispiele aus dem Dezember , Januar und Februar zeigen, wie die Konkurrenz um Themen und Gesprächspartner in Zickereien, Tricks und Chaos ausartet. Da werden Themen und Termine blockiert, Gaga-Gäste reserviert und alle wollen Rudi Assauer. Gute Unterhaltung.
Dieser Beitrag ist ursprünglich erschienen in V.i.S.d.P #231, dem Magazin für Medienmacher. Hier kostenlos abonnieren.
“Bitte behalten Sie das für sich, aber während der Werbepausen schläft Herr Gottschalk immer.”
Unser Kolumnist ärgert sich über die Nachrufe auf Whitney Houston. Warum arbeiten sich die Medien unermüdlich am schwarzen Mann und der schwarzen Frau im Musikgeschäft ab?
Text: Jost Kaiser

„Aenne Burda, for those who don’t know, was my husband’s wife … no! Sorry! Haha! I guess that’s what you call a freudian slip, right?“
Right! Maria Furtwängler, Hubert Burdas – Moment … – Frau, erinnert auf der DLD-Konferenz an ihre Schwiegermutter.
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